Dieser bezahlte Artikel erscheint aus Überzeugung und mit freundlicher Unterstützung von enyway. Vielen Dank!

Strom ist für uns so selbstverständlich, dass wir erst darüber nachdenken, wenn er einmal weg ist. Dann gibt es meistens eine große Panik und es beginnt die hektische Suche nach der Entstörungsnummer seines Stromanbieters. Wenn man Glück hat, meldet sich dann tatsächlich ein Mensch und kein Bot am anderen Ende. Ansonsten ist Strom für uns praktisch, anonym und immer da.

Dabei ist die Art und Weise, wie wir unsere Energie gewinnen, eine der entscheidendsten Zukunftsfragen überhaupt. Dass unser Strom so bald wie möglich nur noch aus Sonne, Wind und Wasser produziert wird, ist für uns klar. Aber viel spannender ist, wie der Strommarkt der Zukunft aussieht.

Ulf Winkler in 141 Meter Höhe auf seinem Windrad in Berlin Pankow

Bisher gab es da vor allem die vier alten großen Monopole um RWE, Vattenfall und Co. . In Zukunft brauchen wir aber vollkommen neue Ideen für die Verteilung unseres Stroms. Einer der spannendsten Vorschläge kommt dabei vom Hamburger Startup enyway. Auf deren Plattform kann man seinen Strom direkt von einem bestimmten Windrad oder einer Solaranlage irgendwo in Deutschland kaufen. Als Berliner kann man zum Beispiel den Strom von Ulf Winklers Windrad an der Autobahnabfahrt Pankow beziehen.

Enyway versteht sich dabei nicht als eigener Stromanbieter, sondern als Marktplatz, wo private Besitzer von Solaranlagen oder Windrädern direkt mit ihren Abnehmern zusammenkommen. So etwas gab es bis jetzt noch nicht und ist weltweit einzigartig. Es zeigt aber, was in Zukunft alles möglich ist – und welche Richtung wir einschlagen müssen. Dabei geht es vor allem um dezentrale, intelligente Stromnetze, wo jeder von uns zu Erzeugern von Strom werden kann und diesen Strom zum Beispiel direkt auf Plattformen, wie enyway, an Stromabnehmer verkauft.

Die Fragen, wo unsere Energie in Zukunft herkommt, wie sie gespeichert und verteilt wird, ist entscheidend dafür, dass wir es schaffen, unsere CO2-Emissionen dauerhaft zu senken. Eine dezentrale Lösung, wie die von enyway, ist eine der zukunftsweisendsten Ideen bisher.

Fotos und Video: Marcus Werner

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