Warum dieser Artikel wichtig ist:

Für mehr (Umwelt-)Bewusstsein braucht es mehr Wissen. Und um dran zu bleiben, hilft es zu wissen, dass nicht alle Fakten nur negativer Natur sind.

Die schönen grünen Ziele haben’s dann wohl nicht in die große Koalition geschafft – auch ja, weil’s gar nicht zu einer Regierungsbildung gekommen ist. Die einst so überzeugt gesteckten Klimaziele kann Deutschland aber wohl so oder so nicht einhalten. Und gerade gestern haben wir am Berliner Alexanderplatz wieder unzählige Menschen mit Fast-Food-Burgern, Einweg-Bechern und Primark-Tüten gesehen.

Puh, ganz ehrlich: Manchmal fragen wir uns ernsthaft, wofür wir das überhaupt machen mit dem Schärfen des eigenen Umweltgewissen, den kleinen und größeren Schritten in Richtung Nachhaltigkeit und vor allem mit dem Glauben daran, dass alles irgendwann wirklich besser wird. Dann unterdrücken wir beim Anschauen von Fleischindustrie-, Fastfashion-, oder Erderwärmungs-Dokus die Tränen oder lassen die Wut raus. Dann diskutieren wir Stunden lang über das was wir hier tun, wollen am Ende schon fast das Auto verkaufen und eine neue Partei gründen. Oder, andere Möglichkeit, mit besagtem Auto raus fahren und ganz einfach den Kopf in den Brandenburger Sandboden stecken. Für immer. Ja, und dann kommt unser neuer Lieblings-Newsletter.

Dieser temporäre Lebensretter oder doch zumindest Teilzeit-Stimmungsheber trägt den ebenso schlichten wie passenden Namen „Good News“ – und der ist Programm. Für jeden Tag tragen die Macher des Portals, das zur Good Impact-Familie gehört und auch einfach als Homepage einzusehen ist, die erbaulichsten, verheißungsvollsten und ermutigensten Meldungen der deutschen Presselandschaft zusammen. Der besagte Newsletter versorgt uns folglich jeden Tag (oder wahlweise einmal die Woche) mit Positiv-Headlines wie

„20 Staaten verkünden Kohleausstieg“

„Elternzeit für Kühe: In diesem Betrieb dürfen Kälber bei ihren Müttern bleiben“

„EU-Parlament verabschiedet Gesetz gegen China-Billigwaren“

„Aufforstung boomt“

„Mehr Seehundwelpen als je zuvor“

oder auch ganz schlicht „Mehr Babys und weniger Tote in Deutschland“.

Na, Stimmung schon besser? Bei uns funktioniert’s! Manchmal schon das bloße Überschriften lesen zwischendurch, an anderen Tagen das Eintauchen in die dazugehörigen Artikel, die schließlich nichts schönmalen, sondern Fakten abbilden. Die guten eben. Nennt uns naiv. Aber das ist eben manchmal ganz genau das, was man braucht. Um dran zu bleiben, um dran zu glauben. Und um weiter zu gehen: in kleinen Schritten Richtung Weltrettung. Geht mit!

FOTO:remi skatulski

Ein Kommentar

  1. Vor wenigen Minuten das erste Mal von euch gehört, na wenn das keine good news sind!

    Bleibt dran, die junge Generation schafft das, ganz sicher!

    LG
    Peter

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