Unser Lieblingsbier? Kennt Ihr längst! Viertel \ Vor trinkt und supportet Quartiermeister, ein Pils für den Kiez und vor allem ein Unternehmen, das regional, transparent und unabhängig arbeitet und einen festgelegten Teil seiner Gewinne an soziale Projekte weitergibt. Ganz nebenbei unterstützt Quartiermeister kleine Brauereien und hat auch noch ein eigenes Bio-Bier entwickelt. Und jetzt kommt der nächste Clou. Und der ist weiblich. Unter dem schönen Motto „Gleiches Bier für alle“ wird ab Ende Juli auf der Hälfte aller Etiketten statt einem Mann auch eine Frau zu sehen sein: die Quartiermeisterin. We like!

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Lisa Wiedemuth hat das Projekt Quartiermeisterin vorangetrieben – und den erste Blogbeitrag geschrieben

Quartiermeisterin

Denn das Ganze ist nicht nur irgendwie equal, sondern gekoppelt an eine großangelegte Kampagne, die ein Zeichen gegen Sexismus in der Bierwerbung setzen soll. Denn ja, der findet gerade dort verstärkt statt. Kurz erklärt: Wenn eine leicht Bekleidete, Werbung für die leichte Kleidung macht ist das sexy. Wenn die halb nackte Frau nur als Zierde für einen Sessel oder eben ein Pils dient, ist das Sexismus. Bei Bier-Spots und Plakaten also quasi ständig – meist auch noch ohne dass sie dabei auch mal selbst einen Schluck trinken dürfte.

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Und weil sich auch und gerade über Werbung so viele Stereotypen und (Geschlechter-)Klischees in unsere Sprach- und Gedankenwelt schleichen, wollen die Jungs und Mädchen von Quartiermeisterin mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenken. Mit den neuen weiblichen Etiketten – und mit einem Blog, auf dem’s bis dahin Infos aber auch die Möglichkeit zum Meinungsaustausch gibt: Verschiedene Initiativen, Autoren und Autorinnen (unter anderem Anna) veröffentlichen nach und nach Essays, die sich mit Stereotypen und Geschlechterdiskriminierung in der Werbung auseinandersetzen. Und se rufen zur Debatte auf: Via Kommentarfunktion sind alle zum Hinterfragen und Diskutieren aufgerufen. Außerdem können eigene Texte eingereicht werden.Gleichzeitig dient der Blog dazu, Projekte vorzustellen und zu empowern, die sich im Bereich Gleichstellung, Genderfragen und Feminismus engagieren.

Anlässlich der Quartiermeisterin-Kampagne investiert Quartiermeister zusätzlich zur regulären Projektförderung noch 2500 Euro explizit in feministische, queeres oder antisexistisches Projekte. Initiativen aus den Städten Berlin, Leipzig und Dresden können sich bis zum 3. Juli für diese Sonderförderung bewerben.

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FOTOS:  Marcus Werner

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