Für uns als Stadtkinder gibt es kaum einen Bereich, von dem wir weniger Ahnung haben, als von der Landwirtschaft. Wir wissen immer noch nicht ganz genau, wann was angepflanzt, geerntet oder geschlachtet werden muss. Dabei sollte es uns alle sehr wohl interessieren, was da draußen vor den Toren der Städte getrieben und wie unser Essen produziert wird. Schließlich landet all das Obst, Gemüse, Fleisch oder Brot irgendwann auf unseren Tellern – und in unseren Mägen.

Zudem hat die Art und Weise, wie auf dem Land angebaut wird enorme Auswirkungen auf unsere Umwelt. Ob Monokulturen, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die Einbringung von Stickstoff in die Böden durch Gülle oder Massentierhaltung: Da draußen passieren viele Dinge, die wenig nachhaltig sind und uns bald zum Verhängnis werden könnten. Das Bienen- und Insektensterben, die Verunreinigung des Grundwassers oder ausgelaugte Felder sind hier nur ein paar Beispiele.

Der schöne Film Unbroken Ground behandelt diese Themen anhand von vier Beispielen. Er sucht nach Möglichkeiten, eine moderne Landwirtschaft zu etablieren, die im Einklang mit natürlichen Prozessen steht und trotzdem Antworten auf die Herausforderung hat, dass weltweit bald neun Milliarden Menschen ernährt werden müssen.

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