#tatenfuermorgen: Unsere Statements auf Euren Shirts

Fotos: Mina Schmidt

Anzeige // Dieser Artikel erscheint aus Überzeugung – und mit freundlicher Unterstützung des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Eine Nebenstraße am Kanal, ein weit geöffnetes Altbaufenster: Unsere allerersten Siebdruck-Versuche machen wir dahinter mit Musik, Kaffee und Kasia Mars von der SDW Neukölln. Und noch während die Rahmen eingespannt werden stehen davor schon die ersten Gäste.

Nachdem die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“, kurz DAN, Pandemie bedingt vom Frühjahr in Richtung Herbst geschoben werden mussten, freuen sich alle über die letzten warmen Nachmittage. Einen davon hat Viertel \ Vor für ein eigens kleines Event genutzt: unsere erste eigene Statement-Shirt-Druckerei.

#tatenfuermorgen ist dieses Jahr das übergeordnete Motto und was können wir besseres tun, als grob gesagt unsere Überzeugungen offen zu zeigen – und natürlich dafür einzustehen? Zum Beispiel mit unserernliebsten kleinen Erinnerungen auf Textil: It’s your climate too, Rethink, Reduce, Reuse und Co. Geprintet, weil kaum jemand je wirklich was Neues braucht, auf Pullis, Shirts, Mützen, Jacken und Taschen, die’s schon gibt. Und getragen, so das Feedback, seither schon auf diverse Demos und aktivistischen Aktionen von Extinction Rebellion und Ende Gelände. Wie schön!

Noch besser: Bundesweit haben Klimaschützer*innen anlässlich der DAN mehr als 2.150 Aktionen – und waren damit während der Europäischen Nachhaltigkeitswochen im EU-Vergleich am aktivsten. Unter anderem auch, weil sich mittlerweile auch viele Kooperationspartner*innen wie die Hamburger Klimawoche, die Europäische Mobilitätswoche, die Interkulturelle Woche und das ökoRAUSCH Festival angeschlossen haben.

Insgesamt waren außerdem mehr Blogger*innen als sonst dabei und überhaupt seien die DAN digitaler geworden, sagen die Initiator*innen. Erfreulich, weil so ganz generell aber auch speziell während Corona noch mehr Menschen teilnehmen konnten. Insgesamt habe die Aktionszeit gezeigt, dass Nachhaltigkeit auch und gerade während der Pandemie ein Thema ist, für das sich nicht nur Organisationen sondern auch Einzelpersonen aktiv einsetzen wollne.

Die DAN selbst sind ein Thema, seit der Rat für Nachhaltige Entwicklung sie anlässlich des UN-Gipfels für nachhaltige Entwicklung 2012 in Rio de Janeiro ins Leben rief, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass nicht nur Staats- und Regierungschefs nachhaltig handeln und entscheiden können, sondern jede und jeder Einzelne. Und genau daran wollen auch wir immer wieder erinnern. Zusammen mit Euch! Danke an die DAN, an Lemonaid und Weleda und vor allem an alle, die da waren.

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