Zweckentfremdet und wiederverwendet: ReHats Berlin

Hats, the halos of happiness. Klingt Cheesy, aber stimmt – zumindest bei ReHats Berlin. Denn das Label stellt Hüte ausschließlich aus nachhaltigen aka Secondhand-Materialien her. Means: Sie bestehen aus Jute, die von Kaffeesäcken stammt oder Stoffresten, die in der Textilproduktion übrig bleiben. Alle Ressourcen hatten also bereits vor dem Hut-Dasein ein anderes Leben mit anderem Zweck, Upcycling ist der Grundsatz. Auf der Website oder im Store können wir aus Hüten, Caps oder Wintermützen aussuchen, letztere mit dem großartigen Namen „iced coffee“. Und auch Kissenbezüge und Laptophüllen gehören ins Sortiment. Alles in Handarbeit in Europa produziert.

Finden wir schon so gut. Und jetzt kommt noch die News: In Zukunft sollen Kopfbedeckungen aus recycelter Arbeitskleidung zur ReHats-Familie dazukommen. Klingt spannend? Ist es auch. Nur komplett realisiert ist die Idee noch nicht. Noch zwei Wochen läuft  eine Kampagne auf Kickstarter, von der die Umsetzung abhängt. Wer die Idee der ReHats also schon immer cool fand, aber sein Design noch nicht gefunden hat, sollte unbedingt bei der neuen Kollektion mit dem schönen Namen „Gewerkschaft“ rein schauen. Denn die Workwear-Linie sieht top aus, ist `ne tolle Ergänzung zu den bisherigen Farben und Materialien – und funktioniert potenziell auch für alle, die (noch) keine Hutfreunde sind: ReHats sind schließlich auch ziemlich gute (und ziemlich nachhaltige) Geschenke.

FOTOS: Re-Hats

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