WARUM MAN AUF EINE LANDWIRTSCHAFTS-DEMO GEHT

Einmal im Jahr versammelt sich die Landwirtschafts-Industrie zur grünen Woche in Berlin um ihre neuesten Produkte vorzustellen. Das sieht meistens gut aus und ist in Form von allerhand dargebotenen Häppchen auch oft lecker. Dabei wird allerdings, wie in den Supermärkten, viel Farbe über den eigentlichen Zustand der Landwirtschaft gepinselt. Meistens so viel Farbe, dass der Verbraucher gar keine Möglichkeit mehr hat hinter die bunten Kulissen der Unternehmen zu schauen und tatsächlich zu verstehen wie die Produkte, die auf seinem Teller landen, hergestellt werden. Den Meisten ist das auch egal, Hauptsache das Essen ist billig und bereitet nicht zu großen Aufwand bei der Zubereitung.

Dass die industrielle Produktion von Lebensmitteln jedoch ganz klar auf Kosten der Tiere geht, unsere Umwelt zerstört und eine ernstzunehmende existenzielle Bedrohung für unser aller Gesundheit darstellt, darauf macht während der grünen Woche traditionell eine Gegenveranstaltung aufmerksam: die Demonstration all derer, die weniger Agrarindustrie wollen – und sich mehr Unterstützung für traditionelle Lebensmittelproduktion wünschen. Warum? Dass haben wir ein paar Teilnehmer der Demo mit dem unmissverständlichen Titel „Wir haben es satt“ zwischen Potsdamer Platz und Hauptbahnhof gefragt:

johannes almasteffen  alexanderolga anikapatrizialinus

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