RESSOURCEN SPAREN: WIE DUSCHKÖPFE WENIGER WASSER VERBRAUCHEN

Wie schön ist es bitte zu duschen? Für uns eins der wichtigsten Rituale, um morgens halbwegs frisch in den Tag zu starten. Von wegen einmal von zehn runter zählen und dann raus! Manchmal möchte man am Liebsten stundenlang unter seiner Dusche stehen und sich vollregnen lassen – ohne das schlechte Gewissen, weil wieder soviel Wasser quasi sinnlos an uns abperlt. Aber selbst wenn man sich zusammenreißt: Wahrscheinlich gehört die täglich Dusche zum größten Luxus in Bezug auf unseren Water-Footprint, der im Deutschland-Durschnitt im Jahr 2014 bei 122 Litern lag.

122 Liter verbraucht jeder Deutsche jeden Tag direkt.

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Leider ist langsam Schluss mit Luxus. Da der Wasserverbrauch in vielen Regionen der Welt mittlerweile ein ernstes Problem wird (siehe Kalifornien oder Brasilien) braucht es dringend neue Lösungen, um diesen im Alltag zu reduzieren. Am Besten ohne vollständig auf seine Vorlieben zu verzichten.

Genau an diesem Punkt setzt jetzt das amerikanische Unternehmen Nebia an, das seinen neuen Duschkopf vor kurzem bei Kickstarter vorgestellt – und statt den angestrebten 100.000 $ mal eben 3.000000 $ für die Umsetzung eingesammelt hat.

70% weniger Wasserverbrauch

Nebia verspricht den Wasserverbrauch beim Duschen durch einen neuartigen Duschkopf um 70% zu senken – immerhin um 10% mehr, als es gängige in Deutschland erhältliche Modelle schon können. Besonders interessant ist aber: Die Amerikaner haben dabei den Duschstrahl neu erfunden und spalten den einzelnen Wassertropfen auf um diesen in Wassernebel zu verwandeln, der ein Hundertstel von der Größe eines einzelnen Wassertropfens hat. Zudem wird durch den erzeugten Nebel zusätzlich eine Art Wärmehülle geschaffen, welche den Heizaufwand für das Warm-Wasser reduziert.

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Klingt eigentlich ganz einfach und nachvollziehbar. Wir sind gespannt, wann der Duschkopf auf den (deutschen) Markt kommt – und ob er das Potenzial hat, die Nachfrage für Amaturen zu revolutionieren.

Und um das Dusch-Gewissen schon jetzt zu beruhigen, nutzen wir, was der (Bau-)Markt schon jetzt zu bieten hat: zum Beispiel von EcoSavers, Hans Grohe oder xx.

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