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Dieser Artikel erscheint aus Überzeugung – und mit freundlicher Unterstützung von Weleda 

Staufenberg, Hessen, es regnet, wie lange nicht mehr. Zum Glück! Ohne Wasser kein Wachstum. Und ohne Grau kein Bunt. Wir sind gekommen, um Farbe zu sehen. Das leuchtende Orange, das typisch ist, für die Ringelblume, eine heimische Heilpflanze, auch Calendula, Sonnenwirbel oder Feuerkraut genannt. Hier, auf dem Kräuterhof von Dieter Müller, wird ein Teil der Blüten geerntet, von denen unsere Haut in Berlin jeden Tag profitiert. Müller ist Bio-Landwirt – und lokaler Lieferant für Weleda. Die Naturkosmetikmarke kauft jährlich mehr als zwölf Tonnen seiner Calendula, verarbeitet sie am Standort Schwäbisch Gmünd zu Klassiker-Produkten wie dem Pflegeöl oder der Skin Food Serie. Heute dürfen wir mit ihm aufs Feld. Mit Regenschirmen, ohne Gummistiefel. Im Gegensatz zu Müller, der seine so selbstverständlich und cool trägt, wie andere Männer Lederslipper. Dazu einen Regenhut, Wachsjacke, zufriedenes Gesicht. Das Wetter kommt einer guten Ernte entgegen.

Gepflückt wird trotzdem bei Sonne und am Besten am Morgen, weil dann der Saftstrom aus der Erde in die Pflanzen steigt – und sie laut anthroposophischem Prinzip mit besonders wertvollen Wirkstoffen füllt. Zunächst geht’s dabei an die Calendula-Köpfchen, per Hand, nicht nur von Gästen wie uns, die extra mit fotogenen Körbchen gekommen sind. Erntehelfer*innen, die Männer vor allem aus Polen, die Frauen aus der Türkei, gehen sechs Mal pro Saison über Müllers Feld. Weleda ist durch die Union for Ethical Bio Trade (UEBT) zertifiziert. Das Sigel setzt nicht nur voraus, dass Biodiversität beim Anbau gefördert gefördert, sondern auch dass jede Partner*in innerhalb der Lieferkette fair entlohnt wird. Müllers Arbeiter*innen sind keine Saisonkräfte, sie leben in der Region. „Den meisten Deutschen ist die körperliche Arbeit zu anstrengend“, sagt
Müller. 

Einmal leer pflücken dauert etwa eine Woche, eine Woche Handarbeit in gebückter Haltung – aber auch eine Woche im Blumenmeer. Erst ganz zum Schluss kommt das Grün der Pflanze dran. Am Rande des Feldes stapeln sich knapp ein mal zwei Meter große Plastikkisten, die bis zum Rand mit Ringelblumen gefüllt und dann per Transporter den kurzen Weg zur Trocknung, direkt bei Müllers Wohnhaus, gefahren werden. Wie lässig dekoriert auf der Tafel einer Sommerhochzeit liegen die Ringelblüten dort spätestens eine Sunde nach Ernte auf dem Förderband. Auf den fruchtbaren Regen folgt für sie strickt geplante Dürre: Vom frühen Mittag bis in den späten Abend trocken die Blumen bei 40 bis 60 Grad, langsam, achtsam, inhaltsecht. „Und mit so wenig Energieverbrauch wie möglich“, sagt Müller.

Gleich gegenüber lebt der Landwirt zusammen mit seiner Frau, der Ökotrophologin Christina Müller, die beiden haben drei Kindern und einem Enkel. Die Stimmung: geschäftig, praktisch – und gleichzeitig herzlich. Beruflich gibt’s hier nichts zu Klagen. Selbst im letzen Sommer, als 2018 die ganz große Hitze kam, kam Müller mit der Ernte hinterher. Knapp zwar, aber dennoch. „Die Blüten waren unverhältnismäßig klein, aber für Weleda bin ich immer vertragstreu“, sagt er.

Anbaupartner wie Müller durchlaufen bei der Weleda aufwendige Qualitätskontrollen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem Ort an sich, auf Böden, die frei sind von Schwermetallen und Pestiziden, auf der der Philosophie des Partnerbetriebes und dessen Qualitätsbewusstsein. Darüber hinaus muss der Standort für das Naturkosmetik-Unternehmen aber auch unbedingt immer zum Wesen der dort angebauten Pflanze passen. Nur so kann sich diese laut Weleda frei entfalten.

Die Partnerschaft mit Müller entfaltete sich von Anfang an stark. Weil sie auf Augenhöhe stattfindet, seit 1985 vertrauensvoll gewachsen ist – und weil die Nachfrage seitens der Weleda für Müller so sicher ist. Zuletzt sei sie sogar gewachsen. Ein gutes Zeichen, nicht nur für Landwirt und Naturkosmetik-Brand, sondern auch für ein Umdenken auf dem Beauty Markt: hin zu mehr Bio-Produkten. Und das fördert wieder den ökologisch wertvollen Anbau, den Müller betreibt. Seine Ware verkauft er nicht nur an Weleda. Insgesamt nehmen aktuell zehn Abnehmer neben Calendula auch Stiefmütterchen, Echinacea,Thymian, Salbei und Schnittlauch ab. 

Müllers Hof gehörte der Familie „schon immer“, von konventionell auf Bio und von Getreide auf Heilpflanzen umgestellt, hat Müller selbst Peu a peu nach seinem Studium in den Achtzigerjahren. Klug war das insofern, als dass die Kräuter – zu denen im Fachjargon auch Blumen zählen – verhältnismäßig kleine Flächen brauchen. Auf nur zwei Hektar stehen die Calendula. Wer wie wir noch nie zuvor ein Ringelblumenfeld gesehen hat, den beeindruckt die orangene Weite, das Leuchten, obwohl die Blumen bei Regen die Blüten verschließen. Im Verhältnis zu den Flächen, die für Getreide nötig wären, ist der Platz trotzdem auch fürs ungeschulte Auge fast lächerlich. 15 bis 20 Gramm der getrockneten Ringelblüten reichen für 200 Milliliter vom Weleda Babyöl, dem sonst nur noch Sesamöl zugefügt wird.

Dünger oder Pflanzenschutzmittel sind auf Müllers Flächen natürlich ausgeschlossen. Wohl aber bringt er ab und an biologisch-dynamische Präparate in homöopathischen Dosen aus, die die Pflanzengesundheit, die Verwurzelung und auch die Erde stärken. Seine Böden bearbeitet Müller pfluglos. Sein so genannter Flachgrubber schont das Erdreich, rettet das Unkraut, das im Biobereich besser als Beikraut beschrieben wird, und auch den Lebensraum des Regenwurms. So bleibt der Boden voll und fruchtbar. Das wiederum kommt den Kräutern zugute. Anthroposophisch betrachtet bildet die Wurzel das Nerven- und Sinnessystem jeder Pflanze. Ist der Boden gut, ist die Blume gut drauf – und nur so kann sie in der (Heil-)kosmetik auch Gutes an uns weitergeben. 

Wenn konventionelle Pflanzen durch Dünger hochgepusht werden, wachsen sie zwar besonders schnell und sehen auch oft besonders üppig aus, sind im Ertrag aber höchstens gleich auf. Heißt: Die Essenz, die übrig bleibt, ist trotz größerer Rohmenge am Ende meist ähnlich oder sogar geringer. Außerdem sind die Vitalkräfte meistens schwächer. Und genau die sind es ja, die über die Naturkosmetik an uns weiter gegeben werden sollen. „Ich findet es gut, etwas zu produzieren, was tatsächlich gebraucht wird“, sagt Müller. Sein Herz schlage für ökologische Heilpflanzen, umdenken unmöglich. 

Kleine Calendula-Kunde

Die Samen der Calendula sind verhältnismäßig groß und unverhältnismäßig kraftvoll. Sie keimen schon innerhalb von drei bis vier Tagen – und verraten damit schon viel über die Kraft, die in der Ringelblume steckt: Calendula- oder Calendula haltige Pflege-Produkte können vor allem bei Hautverletzungen, aber auch gegen Entzündungen oder einfach zur Stärkung trockener Haut eingesetzt werden. Ihre antioxidative Kräfte unterstützen die Zellbildung und ihre Stärke gilt als schützend. Deshalb wird Calendula so erfolgreich zur Pflege zarter Babyhaut eingesetzt, deren Struktur noch dünn und empfindsam ist,  ihre Widerstandskraft erst heranbilden muss. 

Großes Gewinnspiel

Zusammen mit Welda verlosen wir 3 x 1 „Power Paket Calendula“ bestehend aus je einem Calendula Pflegeöl und allen vier Produkten der neuen Skin Food Serie. Ihr wollt eins haben? Dann kommentiert bis Mittwoch, 4. September, 18 Uhr, auf Instagram unter dem Post auf @viertelvormag mit Eurem liebsten orangefarbenen Emoji.

Mitmachen können Follower aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner*innen werden per Direct Mesage bis Freitag, 6. September, informiert.

FOTOS: Marcus Werner (VOR \ Media)

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