*Anzeige: Dieser Artikel erscheint aus Überzeugung – und mit freundlicher Unterstützung von Parley For The Oceans und adidas

Wir werden oft gefragt, was man tun kann, um noch mehr Menschen mit den Themen der Nachhaltigkeit zu erreichen. Unsere Antwort ist dann meistens, dass wir aus unserer kleinen Blase (ja, leider ist es noch eine Blase) in den Mainstream müssen. Dazu, wie wir das schaffen, gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Greenpeace färbte zum Beispiel letzte Woche den Kreisverkehr der Siegessäule in Berlin ein, um auf den Stop von Kohle aufmerksam zu machen. Ein anderer Weg ist der, den Parley For The Oceans eingeschlagen hat. Die Organisation, die auf das Plastikproblem in unseren Meeren aufmerksam macht, kooperiert seit Jahren mit einer größten Brands weltweit: adidas.

Die Kalkulation: Parley sprengt die eigene Blase und trägt das Thema in eine für sie vollkommen neue, aber riesige Zielgruppe. Wie groß diese bereits geworden ist, konnte man letzte Woche auf dem #runfortheoceans Event in der Berliner Runbase bestaunen. Hier sah man, wieviel Power bei einer Kooperation mit einer großen Marke möglich ist, wenn diese bereit ist, das nötige Geld in die Hand zu nehmen und ein Thema zu pushen. Ob so etwas das Image der Brand aufpoliert? Natürlich! Bringt es auch das Kernthema voran? Unserer Meinung nach auf jeden Fall!

#runfortheoceans ist eine weltweite Kampagne, bei der mehr als 650.000 Läufer mehr als 5,8 Millionen Kilometer gelaufen sind. Und da die Running Community mittlerweile sehr affin im Umgang mit ihren Social Media Kanälen  ist, kann man sich deren Output noch dazu addieren. Das für uns wichtigste Statement kam beim Berliner Event aber nicht von Parley For The Oceans, sondern von Seite von adidas. So hat die Brand angekündigt ab 2020 nur noch mit recycelten Plastik zu arbeiten. Daran sieht man, dass eine solche Kooperation nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wirken kann und den Druck und das Bewusstsein langsam aber sicher auch innerhalb von adidas erhöht. Das hoffen wir jedenfalls und haben die Kampagne in Berlin ganz konkret als offizielle Ansprechpartner in Sachen Nachhaltigkeit vor Ort unterstützt. Ein paar Kilometer sind wir dann auch noch für die gute Sache gelaufen.

Fotos: Marcus Werner & Parley For The Oceans / adidas

Ein Kommentar

  1. Schöner Beitrag. Ich stimme vollkommen zu, dass man aus der eigenen Blase raus muss, um andere Menschen zu erreichen und Denkanstöße zu vermitteln. Re-Athlete verwerten auch Meeresplastik zu Sportkleidung. Vielleicht findet ihr die ja ganz interessant!

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