Warum dieser Artikel wichtig ist:

Wir müssen wieder lernen, wie viel die Sachen, die wir im Alltag nutzen tatsächlich wert sind. Das geht nur über Transparenz vonseiten der Unternehmen.

*Anzeige // Dieser Artikel erscheint aus Überzeugung und mit freundlicher Unterstützung von Mey

Wie wäre es, wenn wir Konsumenten die Preise bestimmen könnten? Was wäre uns so ein fair hergestelltes T-Shirt wert? Was wäre zu viel? Was zu wenig? Wenn man anfängt, darüber nachzudenken, stellt man schnell fest, dass man, um solche Entscheidungen zu treffen, viel zu wenig über das T-Shirt weiß. Das Endprodukt wird meistens mit einer hervorragenden Lifestyle-Marketing-Maschine beworben, die aber letztlich nichts mit dem Shirt an sich zu tun hat, sondern vor allem damit, wie man sich gefälligst mit dem Shirt beim Tragen fühlen soll. Dieser Ausblick auf die vermeintliche Coolness des Tragens erzählt uns aber nichts über den wahren Wert des Teils.

Dieser Wert bemisst sich für uns vor allem in der Arbeit, die im Shirt steckt und der Qualität der Materialien. Statt sich aufwendigste Lifestyle-Kampagnen auszudenken, könnte man doch auch einfach die Geschichte des Shirts zeigen und die Menschen, die an dem Shirt gearbeitet haben. Dann würden wir als Konsumenten auch viel besser einschätzen können, was so ein Teil wirklich wert ist. Transparenz als Marketingtool.

Im letzten Jahr hatten wir mit unserer Produktionsagentur VOR \ media die tolle Möglichkeit die #fairmadefairpaid Kampagne für Mey zu begleiten und sogar die Menschen hinter den Klamotten zu porträtieren. Wir konnten live sehen, dass an einem Shirt, von der Baumwollproduktion über Fertigung bis zur Lagerung, bis zu 40 Personen arbeiten. Wir haben gelernt, dass ein T-Shirt, vom Stricken des Stoffes, über die Verarbeitung, dem Zuschnitt und dem Nähen circa 22,5 Minuten braucht, bevor es fertig ist. Und bevor es überhaupt an die Umsetzung geht, arbeiten die Designerinnen bei Mey bis zu einem halben Jahr an den Entwürfen für die neuen Kollektionen.

Auf einmal ist so ein T-Shirt kein anonymes Massenteil mehr, sondern bekommt eine Geschichte und damit einen echten Wert. Um uns Konsumenten zu ermöglichen auch mal darüber nachzudenken, gibt es bei Mey noch heute (Samstag, den 21.04. 2018) die Möglichkeit in allen Mey-Stores und im Mey-Onlineshop für das neue Hey Kampagnen-Shirt zum 90 jährigen Mey Geburtstag so viel zu bezahlen, wie man möchte. Als ich das erste Mal einschätzen sollte, was ich für ein T-Shirt bezahlen würde, lag ich im Übrigen weit unter dem eigentlichen Betrag. Wir sind gespannt, was es den Käufern am Ende tatsächlich wert ist!

Der gesamte Erlös (ohne Abzug der Produktionskosten!) der #paywhatyouwant Aktion geht dabei an karitative Projekte, wie den Freunden der Kinderklinik in Eppendorf und dem Strassenkinder e.V. .

Fotos: Marcus Werner

Videos: Marcus Werner für VOR \ media

 

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