Warum dieser Artikel wichtig ist:

Warum essen wir eigentlich, was wir essen? Wo kommt das her? Und wer zahlt dafür? Viele (Ernährungs-)Themen sind so komplex, dass wir sie lieber nicht hinterfragen – außer es wird uns wirklich leicht gemacht. Wie in diesem Fall.

Das Ding mit der Nachhaltigkeit ist ja vor allem, dass der Begriff so unpräzise ist – und gleichzeitig die krasse Komplexität, die mit jedem einzelnen Öko-Thema einhergeht. Begründet liegt das übrigens unter anderem darin, dass fast jedes Alltagsthema ein Öko-Thema ist. Weil wir ja nun mal alle auf dieser Welt und in dieser Natur leben, beides nutzen – und in so vielen Punkten eben auch ausnutzen.

Meistens auch noch ganz ohne es zu wissen! Denn vieles von dem was wir gebrauchen, anziehen und essen, nehmen wir in der gewohnten Darreichungsform erstmal als gegeben hin. Weil’s in unserer Gesellschaft so selbstverständlich ist. Und weil wir mittlerweile von einem Riesen-Apparat aus Konzernen und leider auch Politikern erfolgreich davon abgehalten werden, gängige Angebote und Prozesse zu hinterfragen.

Wer dann aber doch Mal Lust hat, sich anhand eines anschaulichen Beispiels von den vielen Facetten zu überzeugen, die hinter einem Produkt oder einer kulturellen Gewohnheit stecken, dem legen wir hiermit eine der besten Dokus ans Herz, die wir seit langem gesehen haben: „Das System Milch“.

Auf eine besonders eingängige und unaufgeregte Art hinterfragt Grimme-Preisträger Andreas Pichler in seinem arte-Film den Konsum und die Produktion. Dabei bleibt er sehr neutral und lässt jedem genug Raum, sich seine eigene Meinung zu bilden. Vor allem aber beleuchtet er wirklich alle Facetten, die mit dem Thema zu tun haben – und das sind wirklich eine Menge!

Und so versteht man am Ende dann auch eine ganze Reihe genereller Zusammenhänge, die sich von der Milch auch auf andere Bereiche übertragen lassen. Ach so, und wahrscheinlich wird man außerdem trotzdem auch Veganer. Must watch!

FOTOS: Marcus Werner

Gefunden übrigens über die großartige Seite Media Steak. Danke!

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*