All green everything! Wenn man die Welt besser machen möchte, ist es zwar wichtig bei sich selbst anzufangen, aber ohne dass man die Schwergewichte in diesen Prozess einbezieht, hat man keine Chance. Ein Schwergewicht ist dabei das internationale Finanzwesen. Mit seinen Investments in Fonds, Aktien und andere Finanzprodukte nimmt es maßgeblichen Einfluss auf unsere Unternehmen, die Entwicklung der Weltwirtschaft und damit auch die Förderung von klimaschädlichen Industrien.

Jetzt stellt sich die Frage, ob man Banken tatsächlich zutrauen kann, ihre Investment-Entscheidungen von grünen Idealen leiten zu lassen. Wohl eher nicht. Für die meisten Banken zählt bekanntermaßen ausschließlich der Gewinn und möglichst große Renditen. Die Rücksicht auf Umwelt, Arbeitsbedingungen und Ressourcen wirkt dem eher entgegen.

Wem es jedoch nicht egal ist, in welchen dreckigen Unternehmen sein Geld angelegt wird, der kann sein Gespartes einfach von den Großbanken abziehen und dieses bei ökologischen Banken anlegen. Die arbeiten zwar unter den gleichen markwirtschaftlichen Prinzipien, investieren unser Geld aber sehr viel bewusster: in saubere Energieunternehmen zum Beispiel. Und nicht in Rüstungskonzerne und Nahrungsmittelspekulation.

So wird die EC-Karte von der GLS-Bank  oder von Triodos zum neuen Statussymbol an den Kassen dieser Welt und die Kontonummer einer Öko-Bank macht Ansage auf den Rechnungen, die wir schreiben. Der Wechsel zu einer grünen Bank wird damit zum ultimativen Statement für einen nachhaltigen Wandel.

Wer jetzt wissen will, wie gut oder schlecht seine Bank ist, dem empfehlen wir mal einen Blick auf die Homepage des Fair Finance Guide zu werfen. Hier kann man seine Bank unter sozialen und ökologischen Aspekten überprüfen und bei Missfallen einfach schauen, welches Kreditinstitut das bessere – aka grünere – wäre.

via Klimaretter.

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