Warum dieser Artikel wichtig ist

Weil konventionelle Kleidung fast immer zu billig hergestellt wird und so Umwelt und Menschen in den Produktionsländern schadet. Wer weniger und eco-fair kauft, tut was dagegen, tut was fürs gute Gewissen – und meistens auch für den eigenen Style.

 

Was haben sechs eco-faire Fashion Brands und eine Wasserflasche gemeinsam? Viel, wenn hinter besagter Flasche eine ganze Nachhaltigkeitsinitiative steckt. So wie bei Dopper, der niederländischen Mehrweg-Brand, die sich weniger als Marke sondern vielmehr als Awareness-Kampagne versteht – gegen Plastik im Speziellen und für den nachhaltigen Schutz unserer Umwelt im Allgemeinen. Zu Recht! Denn das Dopper-Team setzt sich nicht nur selbst in Sachen Veränderung und Aufklärung ein, sondern committed sich auch mit Ähnlichgesinnten aus anderen grünen Bereichen und inspiriert damit so viele Menschen wie möglich. Dabei muss es nicht immer ganz direkt um Doppers Hauptinteresse, das Plastikmüllproblem in den Weltmeeren, gehen. Die ungeschriebenen Richtlinien in Sachen (Um-)Weltrettung sind schließlich eigentlich allgemeingültig.

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„Reduce, reuse, recycle“ oder auch „Shop less, shop better“ sind ebenso einfaches wie wirkungsvolle Credos – und der gute Rat, den Petra Schröckeneder von Be my friend und Bloggerin Mia Marjanovic von heylilahey allen Interessierten während der Berliner Modemesse Seek mit auf den Weg gaben. Dort suchte Dopper kürzlich den Dialog mit Slowlife- und Slowfashion-Vertretern über Nachhaltigkeit rund um den Kleiderschrank. In einem Doppeldeckerbus vor der Arena, in der vorwiegend konventionelle Hersteller ihre Mode zeigen, moderierte Anna drei gute Gespräche in kleiner Runde, bei denen es vor allem diese gemeinsamen Nenner gab: eco-fair zu produzieren ist aufwändig und nicht billig – aber machbar. Und ein guter Social-Media-Auftritt spart die Kosten, die sonst für Werbung angefallen wären.

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Wie das geht? am besten in dem man sich selbst und seinem Stil konsequent treu bleibt, da waren sich Signe Rødbro von By Signe und Julia Leifert von Philomena Zanetti einig, die beide mit ihren Highclass-Designs längst bewiesen haben, dass grüne Mode nun wirklichnicht öko aussehen muss. Ähnlich wie Thomas Vatter vom ebenso schicken wie nachhaltigen Unterwäsche-Label Vatter Fashion, der darüber hinaus auch für radikale Transparenz plädierte. Als klarer Trend zeichnete sich im Gespräch außerdem ab, was Brands wie Pinqponq und Knowlege Cotton Apparel schon lange tun: aus recycelten Materialien fertigen.

Offen blieb auch bei den Dopper Brands on a Bus-Talks nur die immer gleiche Frage: Wie finde ich mich als Konsument im Dickicht der unterschiedlichen Materialien, Produktionswege, Zertifizierungen und Greenwashinggefahren zurecht? Diese Frage beantwortet in unserem Video zum Kleiderei Co-Gründerin Thekla Wilkening: immer Fragen stellen! Das empfehlen wir Euch, das machen wir  – und freuen uns, wenn vor allem Brand und Unternehmen dran bleiben und wie Dopper möglichst viele Menschen an einen Tisch holen, die Fragen beantworten und Anregungen geben können.

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Dopper

FOTOS: Offenblend

Dieser Artikel erscheint in freundlicher Zusammenarbeit mit Dopper

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