Warum dieser Artikel wichtig ist:

Wer Leitungswasser trinkt, spart nicht nur viel Geld, sondern vermeidet Plastikflaschen und tausende Transportkilometer in die Supermärkte – das spart CO2

Wasser in Plastikflaschen zu füllen und zu verkaufen gehört wahrscheinlich zu einer der cleversten Ideen überhaupt. Schließlich ist die Gewinnmarge zwischen dem halben Cent, den ein Liter Leitungswasser kostet, und den 50 Cent bis drei Euro für den Liter Wasser aus der Plastikflasche, exorbitant hoch. Was auch exorbitant hoch ist, ist das CO2, das für die Produktion der erdölbasierten Plastikflaschen sowie deren Transport, in die Luft geblasen werden muss. Das können wir sehr viel einfacher und sauberer haben. Schließlich gehören wir zu den glücklichen Ländern, deren Wasserqualität laut Berliner Wasserbetrieben rund 21.000 Mal im Jahr untersucht wird und dabei immer alle Grenzwerte unterschreitet. Lecker.

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Genau an diesem Punkt setzt seit dieser Woche auch Refill Berlin an. Das neue tolle Projekt will uns ermöglichen überall in der Stadt jederzeit frisches Leitungswasser in die eigene Flasche zu füllen. Mit einem kleinen Refill Aufkleber an der Tür kann jeder, ob Privatperson, Laden, Café und Restaurant zum kostenlosen Wasserspender werden. Das spart uns nicht nur jede Menge Geld und CO2, sondern hilft auch dabei, weniger Plastikmüll zu produzieren.

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Hinter dem Projekt steht im Übrigen der Neuköllner Verein A Tip: Tap, der sich für das Trinken von Leitungswasser einsetzt. Die Idee kommt ursprünglich aus Bristol, wo es bereits über 200 Abfüllstationen gibt. In Deutschland gibt es das Refill Projekt bereits in Hamburg, Bonn, Köln, Dresden, Greifswald, Münster und Kassel und jetzt endlich auch in Berlin. Ihr sucht noch eine passende Flasche? Hier haben wir ein paar Empfehlungen:

DOPPER
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24Bottles
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Soulbottles
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KleanKanteen
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Und jetzt Augen auf und nach dem blauen Tropfen gesucht.

Titelbild: Ethan Skykes / Unsplash

 

Ein Kommentar

  1. So ein tolles Projekt!

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