Eine Geschmacksrichtung, eine Überzeugung, ein Tool für mehr Klarheit: Minimalismus kann vieles sein – und vieles Bewirken. Nur eins darf er nicht: dogmatisch vermittelt werden. „Wenn der erhobene Zeigefinger kommt, dann kommt irgendwann als Echo der Mittelfinger“, sagt Joachim Klöckner, 67. Der Berliner Rentner besitzt 50 Dinge – die Socken einzeln gezählt. Er ist einer der extremsten Protagonisten, die im neuen „Minimalismusguide“ vorgestellt werden. Einem Buch, das anregt und inspiriert. Und das dabei ganz ohne Dogma oder Belehrung auskommt.

„Einfach leben – der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“ mit Texten von Lina Jachmann und Fotos von Marlen Müller gibt Tipps und DIY-Anleitungen aus den Bereichen Wohnen, Lifestyle, Mode und Körper und featured Menschen, die sich dazu entschlossen haben, weniger zu konsumieren und / oder zu besitzen und so mehr Platz für neue / wichtigere Dinge zu schaffen. Neben Joachim sind das Menschen wie die innovativen Kleiderei-Girls, Local-Fashion-Queen Melodie Michelberger, Hair & Make-up-Artistin Stella von Senger, Constantin Peyfuss, der in einem Wohnwagen lebt, oder Lina Grün, die ihr Essen selbst anbaut. Und wir auch wir – die das mit dem Anbauen erst noch vorhaben.

Heute Abend lädt der Knesebeck Verlag zum offiziellen Launch des Buches nach Berlin ein. Ab 19 Uhr gibt es ein Get-Together für geladene Gäste – und einen Panel-Talk mit Original Unverpackt-Gründerin Milena Glimbovski, Daniel Frerix, der sein Leben komplett umgekrempelt hat,  Minimal Mimi, Joachim sowie Autorin Lina. Moderiert wird das Gespräch von Anna. Und Ihr könnt spontan dabei sein!

Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze für das Event in Berlin Mitte. Beginn ist um 19 Uhr. Ihr wollt gewinnen? Dann kommentiert bis heute 15 Uhr unter diesem Beitrag, worauf Ihr gut verzichten könntet. Die Glücklichen werden per Zufallsgenarator ermittelt und bis 15:15 Uhr per E-Mail benachrichtigt. Viel Erfolg!

HEADER: Marlen Müller

13 Kommentare

  1. Ich könnte gut auf all die unfassbar geschickte Werbung verzichten, die uns suggeriert, nie fertig zu sein mit kaufen, kaufen, kaufen…

    Gerne wäre ich heute Abend dabei!

    Liebst,
    C.

  2. Wahrscheinlich könnte ich auf wesentlich mehr verzichten,als man immer annimmt. (Beim permanenten Shopping von Kleidung habe ich z.B. schon ganz gut eingespart seit letztem Jahr.) Darum würde ich gern heute Abend dabei sein und neue Inspiration mit nach hause nehmen.
    Happy Montag.

  3. Mareike Köpp

    Ich könnte gut auf einige Kleidungsstücke verzichten, die ich nie anziehe, aber die Auswahl am Morgen dennoch verkomplizieren.
    Vielleicht bekomme ich ja heute Abend ein paar gute Tipps um endlich anzufangen :)
    LG Mareike

  4. Vermutlich auf achtundachtzig Prozent meiner Wohnung … schrittweise wird alles weniger, daher wär das ein super Anregungsabend. Schöne Verlosung!
    LG

  5. Hallo Ihr Lieben,
    ich könnte auf unnütze Papierwerbung, Werbegeschenke und die ganze Beigaben und den sinnlosen Nippes verzichten, der vielleicht gut aussieht, aber nur sinnlos in der Ecke liegt.

  6. Ich kann ganz sicher auf all die Dinge verzichten, die ich nur deshalb behalte, weil ich sie „vielleicht irgendwann mal brauchen“ könnte!

  7. Ich setzte mich schon länger mit diesem Thema auseinander und würde mich freuen über ein paar neue Tipps und Tricks. In manchen Bereichen fällt mir der Verzicht extrem leicht und in manchen Bereichen habe ich wirklich Schwierigkeiten. Meine Wohnung ist zum Beispiel ein kleines Museum. Auf 100 qm stehen Figuren, Schränkchen und vielerlei Schnickschnack. Jedoch habe ich mich von allen unnötigen Kosmetikartikeln verabschiedet und wasche mich nur noch mit Seife. Letztes Jahr habe ich auch mein Auto abgeben und vermisse es keinen Tag. Liebe Grüße Eva

  8. Auf die riesige Auswahl in meinem Schuhschrank.

  9. Liebe Anna,

    Gerne und gut kann ich auf jeglichen Überfluss verzichten. Solang ich meine Lieblingskleidung anhabe, liebe Menschen um mich und gutes selbstgemachtes Essen, ist das der reinste Luxus für mich.

    Viele Grüße,
    Conny

  10. Alice Vongkhamchanh

    Auf den Kapitalismus!

  11. Ich würde sehr gern auf Verpackungsmaterial verzichten. Für Lebensmittel gibt es da ja schon, doch sämtliche Gebrauchtswaren sind seit einiger Zeit doppelt und dreifach verpackt!

    Für weniger Plastikmüll!

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