Dass nicht jeder, der nachhaltiger leben möchte, gleich Aktivist werden muss, haben wir ja schon geklärt. Dass ein bisschen Aktivismus aber oft einfacher ist, als man denkt, durften wir jüngst an einem kinderleichten Beispiel lernen: Wir haben unseren Stromanbieter gewechselt. Nach einem Ummeldevorgang von knapp fünf Minuten können wir seit letzter Woche stolz verkünden „This Blog runs on Greenpeace Energy“ – und treibt so die Energiewende aktiv mit voran.

Klar ist schon der erste kleine Schritt hin zu einem Anbieter erneuerbarer Energien eine super Sache. Das bestätigt übrigens auch Olaf Altmann, Leiter von Vertrieb und Marketing bei Greenpeace Energy (GPE). Denn noch immer stammt ein Großteil des Stroms in Deutschland aus dreckiger Kohle – und verantwortungsloser Atomkraft. Und auch andere grüne Energieversorger halten ein gutes Alternativangebot vor. Für uns geht GPE aber eben noch einen entscheidenden Schritt weiter: Unser neuer Stromanbieter, der 1999 vom Verein Greenpeace gegründet wurde, versteht sich ausdrücklich als politischer Energieversorger.

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Zu Recht! Denn GPE bringt sich, auch stellvertretend für uns, in politische Debatten und Gesetzgebungsverfahren ein – mit eigenen wissenschaftlichen Studien, in offiziellen Anhörungen oder bei Protestaktionen. Darüber hinaus wird beispielsweise in den Bau sauberer Ökostrom-Kraftwerke oder Pionier-Technologien wie Windgas investiert. Und die bringen den ökologischen Umbau der Energieversorgung mit voran. Alles immer mit dem erklärten Ziel des Komplett-Ausstiegs aus Kohle- und Atomkraft. Cool!

Noch cooler: Auch das mit der Transparenz läuft bei GPE mehr als ok. Das Strombarometer schlüsselt monatsgenau auf, wie viel Wasser- und Windkraft an die Kundinnen und Kunden geliefert wird. Das ist nicht selbstverständlich. Denn die vom Gesetzgeber festgelegte Form der Stromkennzeichnung hat einige Schwächen. Da dabei nur zwischen „Erneuerbaren Energien gefördert nach dem EEG“ und „sonstigen erneuerbaren Energien“ unterschieden wird, ergibt sich oftmals keine Aussage über die tatsächliche Zusammensetzung des Strommixes. Wir dagegen wissen jetzt genau, dass unser Ökostrom aus Wasserkraft- und Windenergieanlagen in Deutschland und Österreich kommt. Und dass das eine gute Sache ist, bestätigen auch unabhängige Institutionen, wie beispielsweise Öko-Test mit der Note sehr gut.

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Laut GPE verändert sich mit jedem, der den Anbieter wechselt etwas Grundsätzliches. Das Unternehmen vergleicht das Phänomen mit einem See: Je mehr sauberes Wasser hinein fließt, desto klarer wird er. Und je mehr Menschen sich für Ökostrom aus vernünftigen Quellen entscheiden, desto besser wird der Mix – und desto näher rückt die Energiewende. Wir haben uns entschieden mitzumachen.

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Was Ihr dazu braucht? Die Nummer Eures Stromzählers, den Namen Eures bisherigen Anbieters, Eure bisherige Kundennummer und fünf Minuten Zeit zum Wechseln plus gegebenenfalls ein bisschen Ruhe zum Einlesen. Euren transparenten Öko-Strom bekommt Ihr ohne Mindestvertragslaufzeit für 27,10 Cent pro Kilowattstunde plus 8,90 Euro Grundpreis pro Monat. Damit ist unsere Energie jetzt zugegeben ein kleines bisschen teurer als bisher, unsere Überzeugungen sind uns das aber wert! Euch auch?

FOTOS: Marcus Werner

Dieser Artikel erscheint in freundlicher Zusammenarbeit mit unserem neuen Kooperationspartner Greenpeace Energy

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