Schrub, schrub – neues Hautgefühl! So ein Gesichts- oder auch Körperpeeling zwischendurch kann wahre Wunder wirken. Blöd nur, dass die Auswirkungen vieler entsprechender Produkte auf die Umwelt wirklich weniger wunderbar sind. Und dabei geht’s nicht allein um die Verpackung. Der schlimmste Plastikmüll, der mit vielen Peelingprodukten anfällt, sind die darin enthaltenen Schrubbel-Stückchen selbst. Denn die sind, kein Scherz, ziemlich oft aus Kunststoff. Und dieser Kunststoff landet über unser Waschbecken, die Dusche oder Wanne früher oder später in unseren Gewässern. Bezeichnende Info dazu: In den Weltmeeren schwimmt jetzt schon mehr solches Mikroplastik als Plankton. Und die darin enthaltenen Chemikalien landen so wiederum ganz schnell in unserem Fisch, im Gieß- oder Grundwasser. Ihgitt!

Klar also, dass uns Plastikpeelings nicht ins Badezimmer kommen! Stattdessen gehen wir besser mal kurz in die Küche – und holen uns dort, was man für ein nachhaltiges und überdies auch noch besonders verträgliches und absolut wirksames Selfmadeprodukt baucht. Hier kommen die 5 Lieblings DIY-Peelings von VIERTEL \ VOR:

  1. FÜR JEDEN HAUTTYP: Zwei Teelöffel Kokosfett, einen Teelöffel braunen Zucker und einen halben Teelöffel Honig zu einer geschmeidigen Paste vermischen. Wer’s feiner mag, kann statt Zucker auch Kaffeepulver verwenden. In doppelter bis dreifacher Menge ist dieses Peeling auch super am ganzen Körper anwendbar.
  2.  FÜR TROCKENE HAUT: Drei bis vier Esslöffel Zucker mit Olivenöl aufgießen und zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Wer ein bisschen mehr macht, kann auch diese Variante für den ganzen Körper benutzen.
  3. FÜR UNREINE HAUT: Sechs Esslöffel abgekühlten Kamillentee mit drei Esslöffeln Heilerde mischen, bis eine glatte Paste entsteht. Vor dem Abwaschen ruhig ganz antrocknen lassen. Feels good!
  4. GEGEN PICKEL: Einen Teelöffel Salz mit zwei bis vier Spritzern frischem Zitronensaft verrühren. Aufzutragen ist die krümelige Mischung am besten mit einem Pinselchen, einem Mikrofasertuch oder einem (Mehrweh-)Wattepad. Hier ruhig etwas zarter rubbeln.
  5. FÜR FETTIGE HAUT:  Einen Teelöffel Natronpulver mit lauwarmem Wasser zu einem zähen Brei vermischen und insbesondere auf Problemzonen wie Nasenflügel, Stirn und Kinn auftragen. Augenpartie bitte weiträumig aussparen.

Tipp: Was wir auf unsere Haut geben, das zieht ein – und ist damit nicht nur auf, sondern auch in uns. Es empfiehlt sich also, als Zutaten besonders gute, am besten Bioprodukte, zu benutzen.

Alle DIY-Peelings einfach auftragen, einreiben, kurz wirken lassen – und mit lauwarmem Wasser abspülen. Und dann? Nur noch das gute (Haut-)gefühl genießen. Viel Spaß!

 

FOTO: Michi Schunck

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*