Wusstet Ihr, dass die Glühbirne gerade mal fünf Prozent der Energie, die sie verbraucht, in Licht umwandelt? Fünf Prozent! Das bedeutet, dass wir mit den restlichen 95 Prozent eine Mini-Heizung in unseren Zimmern betreiben. Das wird zum einen teuer – und verbraucht zum anderen wertvolle Kilogramm CO2.

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Die alte 60 Watt Glühbirne wandelt nur 5 Prozent der Energie in Licht um.

Der Schritt von der Glühbirne hin zur Energiesparlampe war deswegen wichtig, immerhin kommen wir hier schon auf 25 Prozent Lichtausbeute. Trotzdem haben Energiesparlampen, wenn wir ehrlich sind, immer genervt: Sie sind super empfindlich, brauchen eine gefühlte Ewigkeit beim Einschalten und an das darin enthaltene Quecksilber wollen wir erst gar nicht denken. Energiesparlampen sind quasi die CDs der Lichtgeschichte – ganz okay, bis die MP3 kam.

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Die Energiesparlampe schafft mit nur elf Watt die gleiche Ausbeute wie die Glühbirne.

LED-Lampen sind zwar keine MP3s, haben gegenüber der Energiesparlampen aber trotzdem genügend Vorteile, dass wir direkt auf sie umsteigen! Die Rechnung ist einfach: LEDs haben mit 40 Prozent Lichtausbeute noch mal einen wesentlich höheren Wirkungsgrad. Daher verbraucht man für die gleiche Helligkeit weniger Energie, hat geringere Kosten und spart zudem noch viel CO2.

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Die LED Lampe schafft die 60 Watt der Glühbirne sogar mit nur ach Watt.

Darüber hinaus kann auf das giftige Quecksilber verzichtet werden. LEDs sind abdimmbar, erreichen ihre maximale Helligkeit direkt, man kann alle möglichen Farben damit erzeugen, sie haben theoretische 100.000 Stunden Brenndauer (die Glühbirne liegt bei zirka 1000 Stunden) und sie sind super robust. Von einer Millionen LED-Lampen fallen im Schnitt gerade einmal zwei vor ihrer Zeit aus.

Kaum ein Produkt verbindet damit so viele Vorteile, sowohl für den eigenen Geldbeutel als auch für die eigene Ökobilanz, wie die LED-Lampe. Für uns ein Grund, gleich mit dem Switch anzufangen – und nach und nach alle alten Birnen auszuwechseln. Ein weiterer Step von unseren vielen kleinen Schritten in Richtung nachhaltiger Alltag.

 

FOTOS: Marcus Werner

2 Kommentare

  1. Wir haben auch schon teilweise auf LED-Lampen umgestellt, haben aber zum anderen Teil noch Energiesparlampen. Das ist ein Thema, über das sich wenige Gedanken machen. Man drückt den Lichtschalter und denkt das Licht ist einfach „da“ bzw. denkt nicht darüber nach, welche Wirkungen Glühbirnen haben können.
    Danke für diesen informativen Artikel! :)

    • Marcus Werner

      Hey Janina, ja, same here! Dabei ist es sogar echt ne sehr logische und rationale Rechnung, die sogar viel Geld spart. Und das ist ja eher selten bei nachhaltigen Produkten.

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