Wer sich von google verabschieden und beim Suchen im Netz stattdessen aktiv für mehr Bäume in Afrika spenden möchte, dem geben wir an dieser Stelle knapp zehn Sekunden: Einfach auf Ecosia klicken, die Seite in zwei bis drei Steps als Standard auf dem Browser einrichten – los geht’s. Wahrscheinlich waren’s sogar nur sieben Sekunden.

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Was ab jetzt passiert? Jetzt fließt, wie so oft, das Geld. Denn ein einstelliger Prozentsatz aller Suchmaschinenanfragen endet auf einer Werbeanzeige. Der große Unterschied: Die verdiente Kohle schlägt Ecosia direkt um, sodass für jede einzelne Anfrage, die über die Seite gemacht wird, ein paar Cent in Umweltprojekte fließen. Insgesamt investiert Escosia 80 Prozent aller Einnahmen – und das waren seit 2009 schon 2,5 Millionen – in Bäume im afrikanischen Burkina Faso. So können Wasser, Pflanzen und Tiere in die Dürregebiete zurückgebracht werden. Und die regenerierten Böden schaffen neue Jobs, sorgen für gesündere Viehbestände und machen die Menschen unabhängiger.

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Ecosia selbst steht nicht ganz alleine da. Die Seite bekommt ihre Suchanzeigen und -Ergebnisse von Bing und arbeitet auch mit Yahoo zusammen. Warum das so ist und was es bedeutet? Das fragen wir die Mitarbeiterinnen Jacey Bingler und Fátima González-Torres morgen in Berlin. Und wer in der Hauptstadt lebt oder gerade da ist, kann sogar selbst mit fragen: Denn Ecosia ist zu Gast bei den Dopper B-Talks im Ysso Design Studio, Schönleinstraße 11 in Kreuzberg.

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Auf Einladung der coolen niederländischen Trinkflasche stellen sich dort zum zweiten Mal nachhaltige Unternehmen, Initiatoren und Zusammenschlüsse vor. Neben Ecosia ist das diesmal auch das tolle Tiffin Projekt. Mithilfe dieses schönen Zusammenschlusses lassen sich die eigentlich fast immer in Plastik verschanzten Take-away Mahlzeiten, die wir doch alle dann und wann so brauchen und lieben, endlich auch verpackungsfrei bestellen. Wie das geht? Ganz einfach: in Edelstahlbehältern. Für wie viel weniger Abfall in der Gastronomie Tiffin so sorgen kann, erklärt Talk-Gast Anna Behrendt.

Dazu gibt’s dann noch das gute Berliner Bio-Bier von Quartiermeister. Und das Beste: Der Eintritt ist frei. Alle Anmeldungen über Facebook oder per Mail mit dem Betreff „Anmeldung Dopper B-Talks“ an charlotte@dopper.com. Wir sehen uns da, bis morgen!

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FOTOS: Nils Krüger

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