Angesichts des viel beschriebenen Biobooms, vergessen selbst Urberliner mitunter, wie alteingesessen die Bio Company in der Hauptstadt ist: Seit den Neunzigerjahren gibt es den grünen Markt mit der nachhaltigen Philosophie. An der Spitze des inhabergeführten Unternehmens: ausnahmslos echte Biolädner, die sich schon weit vor dem (überaus begrüßenswerten!) Trend für ein besseres Bewusstsein eingesetzt haben.

In Sachen Bioqualität – und vor allem in Sachen Regionalität. „Die Bio Company kauft so lokal wie möglich“, sagt Marketing-Mann Martin Kreimes im Gespräch mit VIERTEL \ VOR. „Wir sind überzeugt, dass das der richtige Weg ist.“

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Ein Weg, der für kurze Transportzeiten, direkten Kontakt und hohe Transparenz steht. Vorteile davon haben Umwelt und Kunden. Denn die angebotenen Waren müssen nur kurze Transportwege zurücklegen, sind frisch und werden unter transparenten Bedingungen direkt in der City oder dicht vor den Toren der Stadt produziert. „Das wollen wir erfahrbar machen“, sagt Martin.

Seit fast sieben Jahren schon bietet die Bio Company deshalb öffentliche Ausflüge zu ihren Zulieferern und Erzeugern an. Zum Beispiel zur Biobäckerei Vollkern im brandenburgischen Rohrlack. Mit dabei: Marcus, sein Fahrrad und seine Kamera. Und die faszinierende Beobachtung: Mit der Art, wie Inhaber Volker Apitz sein Handwerk liebt, lebt und traditionell umsetzt, ist er nicht nur sehr sympathisch – sondern arbeitet auch sehr viel zeitgemäßer, als jede industrielle Massenproduktion.

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Volker Apitz von der Biobäckerei Vollkern (Foto) lebt und liebt das ursprüngliche Handwerk

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Genau solche Erkenntnisse sind es, die die Bio Comapny mit ihren Touren erzielen will. „Viele Leute, gerade mit Kindern, haben gar kein Gefühl oder keine Verbindung Natur, Handwerk und Produktion“, sagt Martin. „Und diesen Bogen vom Acker auf den Teller zu spannen, das kriegt man mit den Touren ganz gut hin.“ Und mit dem Gefühl für die Wertschöpfungskette bekämen die Leute dann auch ein Gefühl dafür, wie Biopreise zustande kommen.

Das finden wir auch, das finden wir schön – und kommen gern mal wieder mit auf eine Tour. Seid Ihr dabei?

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FOTOS: Marcus Werner

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