Das der Eingriff des Menschen in die Natur teils fundamentale Folgen hat und oft ganze Kettenreaktionen auslöst, ist an sich nichts Neues. Trotzdem ist uns oft nicht klar, wie einschneidend diese Veränderungen das Gleichgewicht der Natur verschieben. Denn sie finden meist fernab der Zivilisation und über viele Jahre statt. Für den durchschnittlichen Stadt-Spaziergänger oder Hobby-Naturbeobachter sind sie (natürlich) oft kaum zu erfassen.

Umso spannender ist das Beispiel aus dem Yellowstone Nationalpark in den USA, von dem der britische Autor George Monbiot bei seinem TED Talk im Jahr 2013 berichtet. Nach rund 70 Jahren Abwesenheit wurden in dem Nationalpark wieder Wölfe ausgewildert – mit fundamentalen positiven Folgen. So beeinflusste die Auswilderung natürlich die Populationen der Parktiere aber dass sie sogar die Geografie des Parks verändern ist verblüffend. Wie diese Kettenreaktion aussieht, hat Sustainable Human in einem Kurzfilm visualisiert, der bisher bereits über 21 Millionen Mal angeschaut wurde. Zu Recht!

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